Automatisierung beim Podcasten - So sparen Podcaster viel Zeit

Automatisierung beim Podcasten – So sparen Podcaster viel Zeit!

Podcasten kostet Zeit, das habe ich gerade am Anfang sehr stark gemerkt. Mit der Zeit habe ich allerdings allerlei Möglichkeiten zur Automatisierung entdeckt, die viel Zeit sparen.

Welche Automatisierungs-Maßnahmen und Tools ich beim Podcasten einsetze und was das bringt, erfahrt ihr im Folgenden.

Natürlich freue ich mich auch über eure Tipps, denn da gibt es sicher noch einiges mehr.

Automatisierung beim Podcasten – So sparen Podcaster viel Zeit!

Als ich begonnen habe zu Podcasten, war jede Episode relativ anstrengend. Von der Planung, über die Aufnahme und die Bearbeitung, bis hin zur Veröffentlichung dauerte es echt lange und die einzelnen Schritte waren ungewohnt und aufwändig.

Mit der Zeit wurde das einfacher, weil ich mich daran gewöhnt habe, aber ich habe auch viele Tätigkeiten und Aufgaben automatisiert, was weniger Arbeit bedeutet.

Welche Automatisierung ich in welchem Podcasting-Schritt heute vornehme und was mir das bringt, erfahrt ihr hier.

Automatisierung bei der Planung

Automatisierung muss nicht immer gleichbedeutend mit einem Tool sein. Für mich beginnt die Automatisierung schon bei der Planung der einzelnen Episoden.

Ich habe verschiedene Episoden-Formate, die immer wiederkommen. Deshalb habe ich mir Textdatei-Vorlagen für all diese Formate angelegt.

Darin finden sich die einzelnen Teile der jeweiligen Episoden, Links, wichtige Fragen und so weiter. Dadurch fange ich nicht bei jeder Episode bei Null an, sondern habe eine Vorlage, die es einfacher macht die Episode zu planen.

Automatisieren kann in diesem Zusammenhang auch bedeuten, dass man Serien veröffentlicht. Also zu einem Thema mehrere Podcast-Episoden, die man in einem Schwung plant (und dann auch aufnimmt).

Automatisierung bei der Aufnahme

Bei der Aufnahme des Podcasts kann man auch einiges automatisieren. So habe ich eine Episoden-Vorlage für Audacity, in der die Anfangs- und Endmusik schon enthalten ist. Diese brauche ich nur noch an die richtige Stelle zu schieben und dann passt das.

Stichwort Audacity. In der Vorlage ist auch schon der richtige Pegel eingestellt und auch die sonstigen Voreinstellungen sind alle da.

Auch andere Teile des eigenen Podcasts könnte man vorbereiten und dann schnell einbauen, wie z.B. Trenner zwischen verschiedenen Segmenten oder den Abspann mit Apple Podcast Hinweisen und so weiter.

Wer regelmäßig Interviews in seinem Podcast führt, sollte sich Zencastr mal genauer anschauen. Damit kann man sehr gut online Interviews führen und bekommt die fertigen Tonspuren zum einfachen Einbau.

Automatisierung bei der Bearbeitung

Vor allem die Bearbeitung von Podcast-Episoden kann dauern. Deshalb gibt es hier auch recht nützliche Tools.

Auphonic ist mein Lieblingstool zur Nachbearbeitung meiner Episoden. Damit kann man die Qualität nochmal deutlich verbessern und das mit einem Klick.

Ebenfalls empfehlenswert ist eine Cover-Vorlage, die man jeweils nur leicht anpassen muss. Alternativ kann man das Episoden-Cover auch mit einem Online-Tool schnell erstellen.

Aber es gibt auch ganze Podcast-Suiten, die automatisch bei der Aufnahme, der Bearbeitung und Veröffentlichung helfen, wie z.B. alitu.com. Da bezahlt man zwar Geld, hat aber alle Tools in einer Oberfläche.

Automatisierung bei der Veröffentlichung

Die Veröffentlichung der einzelnen Episoden kann man ebenfalls ein wenig automatisieren.

So transkribieren viele ihre Episoden, machen also einen Text aus dem Gesprochenen. Services wie audiotyped.de kostet zwar Geld, sparen aber viel Zeit.

Das von mir genutzte Podlove Podcast Plugin erleichtert es sehr neue Episoden anzulegen und gibt unter anderem alle notwendigen Daten (wie Download-Möglichkeiten, Kapitel, RSS-Feed) mit aus.

Ich nutze dabei eine Text-Vorlage mit dem Plugin AddQuicktag (das ist auch bei normalen Artikeln sehr zu empfehlen), so dass ich für die verschiedenen Podcast-Formate schon die richtige Textstruktur und wichtige Angaben habe.

Das Marketing im Social Web kann man z.B. mit IFTTT automatisieren. Man muss hier z.B. nur eine Episode veröffentlichen und automatisch gibt es neue Beiträge bei Facebook, Twitter und Co.

Und wenn man den eigenen Podcast erstmal bei Apple Podcasts und andere Verzeichnissen eingetragen hat, muss man da nichts mehr später machen.

Viele Podcaster veröffentlichen ihre Episoden übrigens als Video (ich auch). Da hilft ein Service wie repurpose.io, um automatisch aus den Audiodateien Videos zu machen und diese hochzuladen.

Weitere Tipps, um Zeit zu sparen

Man kann durch die richtigen Tools und Maßnahmen also einiges automatisieren und dadurch viel Zeit sparen.

Doch auch sonst gibt es viele Möglicheiten schneller zu werden. So sollte man ständig Ideen sammeln und diese in einzelne Dokumente schreiben. Auf diese Weise hat man für neue Episoden immer schon mal Stichpunkte und kann diese schneller ausarbeiten.

Mir hilft es zudem zu festen Terminen aufzunehmen. Daran gewöhnt man sich und kann sich so besser vorbereiten. Zudem kann es sich sehr lohnen mehrere Podcasts hintereinander aufzunehmen, wenn man einmal im Flow ist. Das hängt aber stark von den Episoden und vor allem deren Länge ab.

Gleiches gilt natürlich auch für die Bearbeitung.

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Fazit

Für mich bedeutet Automatisierung vor allem, dass man einen eigenen Workflow etabliert und dabei bleibt. Das ist die beste Automatisierung und spart sehr viel Zeit, weil man durch die Routine immer besser und schneller wird.

Welche Möglichkeiten zur Automatisierung beim Podcasten kennt ihr noch?
Welche Tipps könnt ihr geben, um Zeit zu sparen?

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