Lohnt sich Spotify für Podcaster finanziell?

Lohnt sich Spotify für Podcaster finanziell?

Geld verdienen ist für viele Podcaster vielleicht nicht das Ziel Nummer eins, aber wer träumt nicht davon vielleicht mal vom eigenen Podcast leben zu können? Und Spotify klingt dafür durchaus interessant.

Doch lohnt sich Spotify für Podcaster finanziell überhaupt?

Dazu schaue ich mir an, ob man mit Spotify überhaupt Geld verdienen kann und wie viel das dann ggf. ist.

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Lohnt sich Spotify für Podcaster finanziell?

Lohnt sich Spotify für Podcaster finanziell?Um die Kosten für einen Podcast wieder reinzubekommen oder sogar noch ein wenig dazuzuverdienen, schauen sich viele Podcaster nach Einnahmemöglichkeiten um.

Spotify ist durch die Popularität dabei natürlich eine Plattform, auf die man ein Auge wirft. Schließlich gibt es Millionen Hörer und Abonnenten und es wird von Spotify viel Geld an Kreative ausgezahlt.

Laut aktuellen Zahlen zahlt Spotify im Schnitt 0,003 Euro, also 0,3 Cent pro Stream aus. Wird eine Podcast-Episode also 1.000 mal gestreamt, kann man mit rund 3 Euro rechnen.

Das ist nicht wirklich viel, denn im Gegensatz zu Musik-Songs, werden Podcast-Episoden natürlich viel seltener abgespielt und diese sind auch viel länger. Spotify ist die Länge aber egal, weshalb viele Musiker inzwischen sehr kurze Songs machen, damit diese immer wieder abgespielt werden.

Das ist für Podcaster natürlich keine Option und es gibt noch einen Haken dabei.

Hörst du Podcasts auf Spotify?

Verdient man als Podcaster überhaupt Geld bei Spotify?

Dass sich Spotify finanziell für Podcasts lohnen kann, sieht man an den größten Podcasts der Welt. Ein Joe Rogan ist dort sehr reich geworden und auch viele andere Podcasts bekommen sehr gutes Geld.

Spotify zahlt aber nicht direkt an Künstler aus, sondern nur an Verlage oder spezielle Vermarkter. Das bedeutet, dass einzelne Podcaster kein Geld von Spotify bekommen können.

Stattdessen muss man entweder von so einem Vermarkter vertreten werden oder so groß sein, dass Spotify selbst Geld in die Hand nimmt und den Podcast einkauft. Beides wird für die meisten Leser dieses Artikels wahrscheinlich nicht realistisch sein.

Deshalb muss man unter dem Strich sagen, dass sich Spotify für Podcaster finanziell nicht lohnt. Zumindest nicht für direkte Werbeeinnahmen.

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Alternative Verdienstmöglichkeiten für Podcaster

Allerdings ist die Reichweite auf Spotify, die man dort aufbauen kann, schon sehr spannend und kann sich auch finanziell im wahrsten Sinne des Wortes auszahlen.

So gibt es für Anchor-Nutzer (das mittlerweile zu Spotify gehört) die Möglichkeit Podcast-Abos auf Spotify anzubieten. Dazu muss man aber Anchor.fm als Hoster des eigenen Podcasts nutzen. Dann kann man exklusive Podcast-Folgen nur für die zahlenden Spotify-Unterstützer veröffentlichen.

Aktuell kann man noch 100% der Abo-Einnahmen von Spotify-Nutzern behalten. Ab 2023 will Spotify dann aber auch nur 5% als Gebühr vom Abo-Preis behalten, was weit weniger ist, als z.B. die 30% bei Apple Podcasts Abonnements (wobei es dort dann nur noch 15% nach einem Jahr Mitgliedschaft sind).

Über diese Abomöglichkeit hinaus kann man aber auch andere Einnahmequellen nutzen, auch wenn diese nichts mit Spotify zu tun haben. So kann man Patreon- oder Steady-Abos bewerben und durch eine größere Reichweise bei Spotify stehen die Chancen auch nicht schlecht, dass man dort Fans findet, die bereit sind zum Beispiel für exklusive Episoden zusätzliches Geld zu zahlen.

Auch ein eigener Sponsor ist denkbar und eine große Hörerzahl auf Spotify hilft beim Finden eines Sponsors natürlich ebenfalls.

Weitere Einnahmequellen, wie z.B. Affiliatelinks, kann man ebenfalls einsetzen und so kann man sagen, dass man auch über Spotify als Podcaster Geld verdienen kann, aber vor allem indirekt.

Fazit

Ideal ist die Situation für Podcaster auf Spotify sicher nicht, aber die große Popularität der Audio-Streaming-Plattform lässt einem fast keine andere Wahl, als seinen Podcast auf Spotify zu veröffentlichen.

Vom Geld her gesehen muss man aber meist über Umwege gehen, um von dieser zusätzlichen Reichweite auch finanziell zu profitieren.

Mich würde sehr interessieren, ob ihr mit eurem Podcast bei Spotify seid und wir ihr ggf. Geld damit verdient.

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